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Fortbildung für Lehrer


" Überhaupt lernt niemand etwas durch bloßes Anhören, und wer sich in gewissen Dingen nicht selbst tätig bemüht, weiß die Sache nur oberflächlich."
(Johann Wolfgang von Goethe)

Das Anforderungsprofil an moderne Lehrer ist hoch: Im engen schulischen Rahmen mit knappen Ressourcen aller Art soll neben pädagogischer Arbeit und klassischer Wissensvermittlung ein zeitgemäßer, moderner Unterricht erfolgen. Wir unterstützen mit Hilfe von Kooperationspartnern die Fortbildung von Lehrern, damit diese neuestes technisches Knowhow für Ihren Unterricht und Projektarbeiten erhalten.

Train the Trainer

TUM - Projekt „Clearing House Unterricht“

MINT-Lehrkräfte fit für die Zukunft – dank Clearing House Unterricht!

Wie wird MINT-Unterricht noch besser? Ganz einfach: mit top ausgebildeten Lehrkräften! Das universitäre Projekt „Clearing House Unterricht“ an der Technischen Universität München sichtet, prüft und bereitet aktuelle Forschungsergebnisse auf – damit Lehrer:innen immer innovativ, praxisnah und motivierend unterrichten können.

Mit der Academy entstehen kostenlose Fortbildungen, die MINT-Unterricht auf das nächste Level heben. Die Wilhelm Stemmer-Stiftung unterstützt das Projekt langfristig für mindestens fünf Jahre, denn: Gute Lehrer:innen entfachen Begeisterung – und die brauchen wir für die Forscher:innen und Tüftler:innen von morgen!

Warum das wichtig ist? Weil Bildung der Schlüssel ist – und jede Lehrkraft zählt. 

UnternehmerTUM - Lehrerfortbildung

Die UnternehmerTUM bietet ein innovatives Fortbildungsprojekt für MINT-Lehrkräfte an. Ziel ist es, technische Kompetenzen durch praxisnahe Schulungen zu stärken und Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen direkt in den Unterricht zu integrieren.

Im Rahmen des Projekts erhalten 20 Lehrkräfte ein 6-monatiges Stipendium, das die Nutzung der Hightech-Werkstatt MakerSpace sowie die Teilnahme an zwei Maschinenkursen umfasst. Dadurch werden sie nicht nur technisch geschult, sondern können in der zur Verfügung gestellten Zeit eigene didaktische Konzepte entwickeln und ihr neu erworbenes Know-how an Schüler:innen weitergeben.

Das Projekt basiert auf der Überzeugung, dass erfahrungsbasiertes, praktisches Arbeiten entscheidend ist, um Technikbegeisterung zu wecken und moderne Technologien effektiv im Unterricht einzusetzen. Die Wilhelm Stemmer-Stiftung unterstützt diese Initiative, da sie nachhaltige Impulse für die MINT-Bildung setzt.

TU München – TUMjunior

Das TUMjunior-Programm der Technischen Universität München bringt Schüler:innen der 5. bis 10. Klasse Naturwissenschaften auf besondere Weise näher. Als Kooperation zwischen Universität, Gymnasium und außerschulischen Lernorten wird hier nicht nur Wissen vermittelt, sondern Neugier geweckt und Motivation gestärkt.

Durch Exkursionen, praxisnahe Projekte und die Einbindung in den MINT-Unterricht wird Technik lebendig. Damit alles reibungslos läuft, unterstützt die Wilhelm Stemmer-Stiftung die Finanzierung einer wissenschaftlichen Hilfskraft. Diese wird ein Jahr lang dabei helfen, Materialien aufzubereiten und das Programm weiter auszubauen.

MINT-Begeisterung wecken – von der Schule bis zur Uni!

Weiterbildung mit Science-Lab

In Zusammenarbeit mit Science-Lab ermöglicht unsere Stiftung Fortbildungen für Erzieher und Grundschullehrer für naturwissenschaftliches Experimentieren und Lernen im Landkreis FFB.  Auch die Ausstattung einiger Schulen mit entsprechenden Experimentiermaterialien war uns ein Anliegen. Die Idee ist die Ausbildung der Pädagogen als Multiplikatoren, um naturwissenschaftliche Inhalte spannend vermitteln zu können. Jedes Jahr werden auf diese Weise dutzende Lehrer unterstützt, die wiederum viele Kursstunden und Projekte in Ihren Schulen durchführen können. So profitieren besonders viele Kinder von unserer Förderungsmaßnahme.

Für die Erzieherfortbildung wurden die Themen Magnetismus, Elektrizität und Farben ausgewählt. Neben der Grundlagenausbildung erhielten die Erzieher passend zu den drei Themen jeweils eine Versuchs-Mal-Box, Experimentiermaterialien und Anleitungskarten, die es ermöglichen, die in der Schulung gelernten Inhalte direkt mit den Kindern im Kindergarten umzusetzen. Die Fortbildungen für Grundschullehrer umfassen Themenblöcke wie "Elektrizität/Magnetismus/Energie", "Optik-Wege des Lichts" sowie "Wasser und Flüssigkeiten".

Neben Fortbildungen für Lehrer übernehmen Science-Lab Kursleiter ein naturwissenschaftliches Thema des Heimat- und Sachunterrichts in allen Klassen einer Klassenstufe. Diese führen in Kooperation mit den jeweiligen Klassenlehrern das Programm so durch, dass die Kinder das Thema praxisnah und fundiert erforschen und verinnerlichen.

Lehrerfortbildung mit ROBERTA

„Train the Trainer“ lautet die Devise, die unsere Stiftung mit Hilfe des Fraunhofer-Instituts (FHI) und Ihrem "ROBERTA"-Progamm umsetzt. Die Zielsetzung der angebotenen Kurse ist es, Lehrer mit der Programmierung von Lego-Robotern und der dazu gehörigen Didaktik vertraut zu machen. Robotik ist eines der spannendsten und daher effektivsten Themen, um Jugendlichen die Grundlagen der Automatisierungstechnik nahezubringen. Beginnend mit dem mechanischen Aufbau über Sensorik und Aktorik bis hin zur Regelung und Programmierung enthält die Robotik alles, was die moderne Automatisierungstechnik ausmacht. Das ROBERTA-Programm legt dabei großen Wert auf eine altersgemäße und geschlechterspezifische Didaktik, auch speziell für Mädchen.

Im Jahr 2019 sponsorn wir mehrere Schulungen, die zum Beispiel am Allgäu Gymnasium Kempten, der Jakob-Muth-Schule Regensburg, dem Graf-Rasso-Gymnaisum FFB und dem Gymnasium Gröbenzell stattfinden werden. Auch eine im Sommer 2019 stattfindende eXperts-Schulung als Fortgeschrittenen-Kurs für Lehrer, die in den Räumlichekten der Fa. STEMMER IMAGING stattfindet, wird von uns finanziert.

ROBERTA-Schulungen haben einen hohen Multiplikator, um technische Faszination zu vermitteln: Jede ausgebildete Lehrkraft führt in der Regel mehrere Kurse pro Jahr durch und erreicht wiederum rund 100 Schüler(innen) pro Jahr - ein tolles Konzept, das wir in Zukunft noch intensiviert unterstützen möchten.

Süddeutsche Zeitung: "Roboter bauen, der das Kinderzimmer aufräumt"